Domburg

Strandimpressionen Domburg - Life is a Journey

Eigentlich – und da bin ich ganz ehrlich – kann ich Leute nicht verstehen, die es jedes Jahr an denselben Urlaubsort zieht. Ich bin der Meinung dass es mit der Zeit einfach langweilig sein muss. Verbaut man sich doch so nur die Chance andere, spannende Orte und Menschen kennenzulernen. Als wir dann letztes Jahr kurz vor Weihnachten zum geschätzt 100sten Mal nach Domburg aufbrachen, beschloss ich, dass es an der Zeit ist meine Meinung zu überdenken…

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Der Rheinländer an sich liebt es ja ganz offensichtlich – auch wenn es nur für einen Tag ist – sich 3 Stunden ins Auto zu setzen und die nächste Küste anzusteuern. Das ist in der Regel bei unseren Nachbarn in Holland und einer der Gründe warum wir regelmäßig im Winter fahren um den Massen zu entkommen. Unser Reiseziel ist seither Domburg. Ich war hier als Kind schon auf dem Campingplatz, mein Mann mit seiner Familie in einer kleinen Pension.

Das Örtchen an der zeeländischen Küste hat sich in den letzten Jahren einer beachtlichen Metamorphose unterzogen. Von einem verschlafenen, gemütlichen Kleinod am Meer hat es sich zu einem eher mondänen, schicken Strandort entwickelt, der sich aber dennoch seinen Charme erhalten hat. Wo man früher barfuß seine Frikandel Spezial am Strand auf Plastikstühlen gegessen hat, sitzt man heute auf Lounge Möbeln und schlürft Aperol Spritz am Tischkamin mit Blick aufs Meer.

Warum wir immer wieder herkommen?

Weil es so herrlich entschleunigt… Kein Ausdruck beschreibt es für mich besser. Ein Blick aufs Meer, ein erster Weißwein im neu erbauten „Strand 90“ und der Stress fällt regelrecht ab. Wo ich anderswo Tage zum Akklimatisieren und „Runterkommen“ brauche, das schafft Domburg in Rekordzeit. Ein perfekter Start ist das obligatorische Fischbrötchen im Fischgeschäft Brassem. Dann kann’s losgehen: Auf die Plätze, fertig, los… Entpannung!

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Erst mal ab zum Strand

Das Geräusch von im Wind zerrenden Lenkdrachen, die Wellen die sich an den Holzpfählen brechen, hier und da spielende Kinder und das Geschrei von Möwen vermitteln sofort Urlaubsstimmung. So weit das Auge reicht säumen Dünen und im Sommer die vielen kleinen, bunten Strandhütten den Strand…herrlich! Wer hier keinen Spaziergang unternimmt der ist schlicht und ergreifend selber schuld. Die kleinen Hütten, die in der Regel 2 Liegestühle, einen Windschutz und einen kleinen Tisch beeinhalten, kann man meist über die Unterkunft oder das Tourismusbüro VVV in Domburg anmieten.

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Die Strandpavillons

Toll ist natürlich, dass man bei seinem Spaziergang am Strand weder Hunger noch Durst leiden muss. In komfortablen Abständen reihen sich die auf Pfählen gebauten Cafés und Restaurants. So wird kein Weg zu weit, denn man kann ja immer herrlich unterbrechen und ein Chocomel auf der Terasse genießen. Verbunden mit einem schönen Strandlauf ist auf jeden Fall das Brooklyn Beach zu empfehlen, wo man ganz lässig chillen kann. Das De Stenen Toko punktet mit seiner absoluten Gastfreundlichkeit und zentraler Lage, das Strand 90 mit seinem tollen Design.

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Unterkünfte in Domburg

In der Nebensaison sind die Unterkünfte auch erschwinglich und es geht wirklich nichts über einen spontanen Spziergang am Meer. Mir persönlich ist das Wetter dann auch egal. Wer ein schönes Hotelzimmer mit Frühstück bevorzugt der ist bei den Jungs vom Hotel in den Brouwery sehr gut aufgehoben. Das einst kleine Hotel, was wir bereits besucht haben bevor es in den letzten Jahren komplett renoviert und ausgebaut wurde, ist wirklich sehr schön geworden. Und das Beste: die Preise sind für Domburg definitiv erschwinglich!

Das Hotel Bommelje mit seinem Restaurant B ist nicht nur zum Schlafen, sondern auch für ein Abendessen eine sehr gute Adresse. Direkt hinter den Dünen gelegen ist man blitzschnell am Strand :)

Wer sich mal etwas besonders gönnen möchte oder es prinzipiell etwas exclusiver mag, der sollte einmal im Badhotel wohnen. Die Zimmer, das Restaurant und der Spa Bereich sind in Domburg beispiellos. Hier gibt es manchmal tolle Arrangements inkl. Mehrgangmenue. Wer mit Kindern reist, kann hier sogar ein Babyzimmer anfragen und bekommt Wickelauflage, Windeleimer, Bettchen und Wanne ins Zimmer… sehr praktisch! So können Mama und Papa unten im Restaurant eine schönen Abend verbringen und Dank Babyfon (kann man auch leihen) ist man schnell auf dem Zimmer, sollte etwas sein.

Wer es etwas unkomplizierter mag, der mietet sich einfach eines der vielen Ferienhäuser oder eine Ferienwohnung. Hier ist weiderrum der VVV eine gute Anlaufstelle.

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So… jetzt hab ich vom Schreiben auch wieder Sehnsucht nach der Nordsee bekommen. Ich wünsch Euch viel Spaß beim Reisen und bin dann mal weg :)

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